Fragments of Hybrid Soup
| Sarah Oh-Mock & Bongjun Oh
| Marlene Bart & Jean D. Sikiaridis 
Berlin | DE – 2021

Softopening | oMo artspace: Sa., 2.10, 17-22Uhr

Hertzbergstr. 14, 12055 Berlin Neukölln

Marlene Bart & Jean D. Sikiaridis

Softopening | TURBA Factory: Fr., 8.10, 16-20Uhr

Teilestr. 11, 12009 Berlin Tempelhof

Sarah Oh-Mock & Bongjun Oh

 

“Fragments of Hybrid Soup” ist eine Kooperation zwischen den künstlerischen Leiter_innen der Berliner Projekt- und Produktionsräume TURBA Factory und oMo artspace.

Beiden Räumen ist eine internationale Ausrichtung, sowie eine provokante und subversive künstlerische Projektauswahl gemein.

Im Rahmen von “Fragments of Hybrid Soup” werden zwei Ausstellungen zu sehen sein. Sarah Oh-Mock und Bongjun Oh (oMo artspace) werden ihre Arbeiten in der TURBA Factory präsentieren, während Marlene Bart und Jean D. Sikiaridis (TURBA Factory) im oMo artspace ausstellen. Die Praxis der vier Künstler_innen verbindet ein Interesse für Artefakte aus der Natur, eine Faszination fürs Unbewusste und die visuelle Vermischung von natürlichen und künstlichen Materialien und Bildwelten.

Der Begriff “Hybrid” kommt aus dem Lateinischen, “hybrida” und wird oft mit “Bastard, Mischling oder Frevelkind” übersetzt. Verwendung findet er insbesondere in der Biologie, wenn sich zwei unterschiedliche Arten miteinander fortpflanzen aber nicht fortpflanzungsfähige Nachkommen erzeugen. Des Weiteren ist der Begriff mystisch konnotiert. So ist beispielsweise der Werwolf ein Hybrid aus Mensch und Wolf. “Fragments of Hybrid Soup” versteht den Begriff “Hybrid” im Zusammenhang des Titels als eine künstlerische Metapher für die Zusammenkunft und Vermischung der vier Positionen, welche jeweils verschiedene Aspekte von Hybridität aufweisen. Zwangsläufig bringt er des Weiteren eine Assoziation an die klassische Buchstabensuppe mit sich. Hier lässt sich eine Parallele zu Jean D. Sikiaridis künstlerischer Arbeit ziehen:

“Gedichte in Aspik” sind Teil seines aktuellen Schaffensprozesses, in dem er mit konsumierbaren Materialien arbeitet und sich in ironischer Art und Weise auf Wirren des Zeitgeschehen bezieht.

Diese vermischen sich im oMo Artspace mit Marlene Barts Arbeiten. Ihre Grafiken und Objekte beschäftigen sich mit naturhistorischen Ausstellungspraktiken und Ordnungssystemen.

In der TURBA Factory werden Bongjun Ohs großformatige Rauminstallationen präsentiert. In diesen treffen natürliche auf geometrische Formen. Ihnen gegenübergestellt werden Sarah Oh-Mocks ganz andersartige Videoinstallationen. Während Oh’s Arbeiten zu ruhigen Betrachtungen von absurden Räumlichkeiten und dem Aufeinandertreffen verschiedener Materialitäten einladen, zeigt Oh-Mock drei Videoarbeiten. Diese wirken tendenziell beunruhigend und behandeln breit gefächerte Themen. Durch ihre plastische Präsentation als Installation wird die Wirkung ihrer Materialität verstärkt.

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